FAQ

FAQ Transalp – die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie bereite ich mich auf eine Mountainbike Transalp vor?

Bevor es losgeht, sollte man ein paar grundlegende Entscheidungen treffen. Fahre ich auf eigene Faust oder mit einer geführten Gruppe. Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn es der erste Transalp ist, ist die Variante geführte Tour zu empfehlen – es sei denn, Du bist ein routinierter Biker und hast Erfahrungen bei der Navigation und Planung von Mehrtagestouren.

Zweite Entscheidung ist die Wahl der Tour durch die Alpen. Es gibt über 900 Transalptouren, die meist von Nord- nach Süd verlaufen. Die Touren unterscheiden sich meist durch die zurückgelegten Höhenmeter. Leichte Einsteigertouren beginnen bei 3.000 Höhenmetern pro Tour, geübte Profis schaffen bis zu 20.000 Höhenmeter.
Die durchschnittliche Transalp-Dauer liegt unabhängig von den Höhenmetern bei etwa sieben Tagen. Einen kostenlosen Ratgeber für die Planung findest Du hier.

Wie trainiere ich richtig für einen Mountainbike Transalp?

Für viele ist das Projekt Alpencross mit dem Mountainbike eines der Highligts im Biker-Leben oder zumindest der Saison. Viele fahren eine Transalp zum ersten Mal. Keine Angst – mit dem richtigen Training und der richtigen Tourenauswahl wirst Du die Transalp in jedem Fall schaffen.

Als Faustregel für einen Trainingsplan Transalp kann man sich merken, das man die dreimonatige Vorbereitung in drei Drittel untergliedert.

  1. In den ersten drei Wochen stehen lange Grundlageneinheiten an die mit einer Ruhewoche (Regeneration) beendet wird
  2. Im zweiten Monat stehen Kraft und Kraftausdauer im Fokus. Dabei solltest Du maximal zwei Kraftausdauer-Einheiten pro Woche planen, dabei aber die Intensität nach und nach steigern. Auch dieser vierwöchige Block schließt mit einer Ruhewoche zur Regeneration ab.
  3. Der letzte Trainingsblock sollte die Belastung simulieren, die man bei einer Transalp hat. Sprich, Du fährst lange Einheiten von drei bis vier Stunden mit niedriger Intensität – Steigerungen bei den Höhenmetern von Tour zu Tour sind dabei ideal.

Wie Du dich richtig auf einen Transalp vorbereitest, und welche Fehler Du vermeiden solltest, erfährst Du hier.

Wie kann ich einen Mountainbike Transalp schaffen?

Jeder, der sich gut und gewissenhaft auf das Projekt Alpencross mit dem Mountainbike vorbereitet, wird ihn auch schaffen. Je nach Leistungszustand solltest Du folgende Punkte bei der Planung der Transalp berücksichtigen:

  1. Fährst Du regelmäßig und ganzjährig mit Deinem Fahrrad, wirst Du keine Probleme haben, die etwa siebentägigen Etappen erfolgreich zu bewältigen, wenn Du Dir für den Anfang eine einfache Tour, bspw. von Garmisch nach Riva mit weniger Höhenmeter (bis zu 10.000 HM) vornimmst.
  2. Für anspruchsvollere Transalp ab 10.000 bis 20.000 Höhenmeter solltest Du in jedem Fall gezielt und ausreichend trainieren. Das betrifft Grundlagentrainging und Kraftausdauer. Einen Überblick, wie Du dich richtig auf eine Transalp vorbereiten kannst, findest Du hier.
  3. Deine technischen Fähigkeiten sind gleichfalls ausschlaggebend für die erste Transalp und die Auswahl. Fährst Du nie im bergigen Gelände und Trails, solltest Du dies ebenfalls bei der Tourenplanung berücksichtigen. Es gibt einfache Touren über die Alpen, die quasie keine technischen Passagen haben und die Du wählen solltest, wenn der Downhill Dir noch Schwierigkeiten bereitet.

Wie navigiere ich bei einer Mountainbike Transalp?

Wir gehen davon aus, Du fährst auf eigene Faust alleine oder mit Freunden über die Alpen. Grundlegend hast Du folgende Möglichkeiten, Deine Streckenplanung und Navigation zu planen:

Du lädst Dir auf freien Portalen die entsprechenden GPX-Dateien für Deine Tour herunter und lädst Dir diese auf ein GPS-fähiges Gerät. Den Track fährst Du nun mit ständigem Blick auf das Display am Lenker ab. Wer das vorher nicht geübt hat, wird ein paar Mal falsch abbiegen, man gewöhnt sich aber schnell an diese Form der Navigation.

Du besorgst Dir gute Topokarten und navigierst klassisch anhand der Karten über die Alpen. Diese Kartenvariante solltest Du auch für die GPS-Navigation als Backup mitführen. Wichtig ist, das Du die Karten auch lesen und entsprechend planen kannst. Ein gutes Lehrvideo wie das funktioniert, findest Du hier.