Transalp vom Allgäu zum Gardasee

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Transalp vom Allgäu zum Gardasee – von Füssen bis Riva del Garda

Auf dieser Alpenüberquerung von Füssen an den Gardasee fahren wir ein großes Stück auf der alten Römerstraße Via Claudia Augusta. Wir gelangen über den Fernpass nach Österreich, bezwingen den Reschenpass, biken durchs Vinschgau und gelangen über den Gampenpass ins Etschtal. Wir radeln durch die Weinanbaugebiete Südtirols und gelangen über die Brenta-Gruppe nach Riva an den Gardasee. Auf der Tour bekommen wir flowige Trails, Karrenwege, feinen Schotter und herrliche Passstraßen unter die Reifen – also alles, was das Mountainbikeherz begehrt. Fahrtechnisch ausgewogen, aber konditionell anspruchsvoll zieht sich die Route über den Alpenhauptkamm und führt uns an den Gardasee, dem beliebtesten Ziel einer Alpenüberquerung mit dem Bike.

Etappe 1: Von der Tegelbergbahn bei Füssen über den Fernpass nach Nassereith

Wir starten unsere Tour an der Talstation der Tegelbergbahn bei Füssen und fahren nach Süden in Richtung Schloss Neuschwanstein. In Hohenschwangau gelangen wir auf die Alpseestraße, verlassen diese kurz vor dem See nach links und radeln am Jägerhaus vorbei in Richtung Schloss. Nun radeln wir zum Berggasthaus Bleckenau und halten uns dann in Richtung Jägerhütte. Ab der Hütte beginnt der Schützensteig, ein fantastischer Trail, der uns das Adrenalin in die Adern schießen lässt. Nach dem Trail-Vergnügen gelangen wir auf einen Schotterweg, der uns bis vor die Türen des Hotels Ammerwald führt. Hier befahren wir nun die Talstraße nach rechts und erspähen bald das Ufer des Plansees. Am Hotel Forelle biegen wir nach links, radeln kurz darauf am Ufer entlang, gelangen in den Wald und halten uns dann in Richtung Griesen. Wir gelangen bald auf den Radweg in Richtung Ehrwald. Am Kreisverkehr am Ortsende von Ehrwald radeln wir links bergauf, halten uns an der folgenden Weggabelung rechts und fahren den Anstieg nun auf einem Wald- und Wiesenweg hinauf. Wir halten uns an der kommenden Gabelung erneut rechts in Richtung Biberwier. Wir ignorieren die folgenden zwei Abzweige und biegen dann nach links in Richtung „Weissensee, Mittersee“ ab. Der Weg mündet bald in einen Schotterweg, wir fahren nach links in Richtung Fernpass-Seen und verlassen den Schotterweg sofort wieder. Es geht nun auf einem Wald- und Wiesenweg weiter in Richtung Fernpass-Seen. Wir erreichen bald die Straße, fahren davor aber nach links auf einen Wald- und Wiesenweg und halten uns am nächsten Pfadabzweig links. Nach dem Erreichen der Fernpassstraße mündet unsere Route in einen Schotterweg und wir folgen diesem, bis wir die Fernpassstraße erreichen, diese für rund 60 m nach rechts befahren und auf einem Schotterweg wieder verlassen. Wir halten uns auf dem Radweg zunächst scharf links und biegen nach etwa 350 m wieder nach links in Richtung „Nessereith, Fernstein“ ab. Der Weg geht bald in einen herrlichen Pfad über, bevor wir den Zeltplatz erreichen und auf Asphalt weiter fahren. Wir erreichen bald die Hauptstraße, überqueren diese und fahren auf einem Schotterweg parallel zur Fahrstraße nach St. Wendelin. Hier radeln wir nun auf der Fahrstraße bis Nassereith und folgen dieser durch den Ort. Ab Nassereith orientieren wir uns bis Imst an der Beschilderung „Via Claudia“ und erreichen schließlich unser Etappenziel.

Etappe 2: Von Nasserreith auf alten Römerwegen nach Nauders

In Imst folgen wir der Beschilderung „Inntalradweg“ in Richtung Zams. Wir radeln durch Zams hindurch und folgen dem Radweg entlang dem Inn. Über Landeck erreichen wir der Beschilderung „Via Claudia“ folgend den Ort Urgen. Im Ort halten wir uns in Richtung Hochgallmig, radeln bergauf und folgen dann stetig der Beschilderung „Schön Aussicht“. Ab der schönen Aussicht folgen wir der Beschilderung in Richtung Fiss und biegen dann auf den Trail „Mk3 Fiss Herrenweg“ ab. In Fiss folgen wir nun wieder den uns bekannten Schildern der alten Römerstraße. Auf dem Radweg radeln wir durch Servaus, dann geht es weiter nach St. Zeno und von dort nach Tschupbach. Hier gelangen wir auf den Weg „MK 15“, radeln dann weiter auf dem Radweg Via Claudia und gelangen nach Pfunds. Von hier geht es für uns in Richtung Kajetansbrücke. Der Asphaltstraße folgen wir bis in den Ort Martina, passieren dabei das Altfinstermünz und den winzigen Ort Vinadi. Von Martina radeln wir nun zu unserem Etappenziel Nauders und suchen unser Quartier für die Nacht.

Etappe 3: Von Nauders durchs Vinschgau nach Tscherms

In Nauders orientieren wir uns in Richtung Riatsch. Auf der Schotterpiste geht es dann weiter in Richtung Grüner See. Vor dem See biegen wir links auf den Trail, der uns hinauf zum See führt. Bis zum Hochspannungsmast schieben wir unsere Bikes, dann biken wir über einen Wiesenweg und biegen an der kommenden Gabelung nach links in Richtung Reschen Alm ab. An der Alm rasten wir und radeln dann weiter geradeaus, bis wir an eine Asphaltstraße gelangen, nach links abbiegen und an der kommenden Gabelung in Richtung St. Valentin fahren. Wir folgen dann der Radwegbeschilderung nach Burgeis und radeln dabei am Ufer des Reschen- und Haidersees entlang. Nun geht es auf Radwegen und Nebenstraßen durch die Orte Schleis, Laatsch und Glurns. Wir befinden uns nun mitten im Vinschgau und radeln auf dem Radweg nach Prad am Stilfserjoch. Es geht nun überwiegend auf Radwegen entlang des Etschufers nach Laas, dann weiter nach Göflan und von hier am Waldrand bis nach Tarsch. Über Tschars gelangen wir nach Naturns und orientieren uns bis kurz vor Algund an der Bahntrasse. Nun folgen wir der Beschilderung in Richtung Meran und machen einen kurzen Abstecher in die Kurstadt. In Meran radeln wir zum Pferderennplatz und erreichen Marling. Nun folgen wir der Beschilderung in Richtung Tscherms und erreichen schließlich unser Etappenziel.

Etappe 4: Von Tscherms über den Mendelpass nach Tramin

In Tscherms folgen wir der Beschilderung in Richtung Gampenpass. Wir fahren nun stetig auf der Passstraße bis zur Passhöhe und schrauben uns dabei auf eine Höhe von 1500 m. Bis zum Weiler Unsere Liebe Frau Im Walde bleiben wir auf der Straße, verlassen sie schließlich, um in den Weiler zu gelangen und radeln nun über St. Christoph nach St. Felix. Hier erreichen wir erneut die Passstraße, fahren nun aber in entgegengesetzter Richtung, also wieder hinauf in Richtung Passhöhe. Vor der großen Talbrücke biegen wir nach rechts und biken nun in Richtung Felixer Weiher weiter. Wir erreichen einen Gasthof, überqueren eine kleine Brücke und folgen dem Pfad zum Weiher, bis wir auf einem schönen Wald- und Wiesenweg rechts um das Gewässer herum radeln. Wir folgen bald der Beschilderung 511, radeln auf einem alten Güterweg steil bergauf und zweigen an der kommenden Gabelung nach links in Richtung Fondo Alm ab. Wir bleiben nun auf dem Hauptweg und gelangen so zum Gipfel des Gantkofels. Jetzt folgt der Trail zum Passo Mendola. Wir folgen nun stetig der rotweißen Markierung, die uns den Weg auf herrlichen Trails weist. Wir gelangen bald auf eine Schotterstraße in Richtung Passo Mendola (Mendelpass) und folgen weiterhin der rotweißen Markierung. Am Hotel Paradiso gelangen wir auf die Mendelpassstraße, der wir zur Passhöhe folgen. Vom Pass geht es nun durch viele Serpentinen hinab in Richtung Bozen, bis wir auf einer Höhe von 700 m nach rechts in Richtung Kaltern abbiegen. Von Kaltern folgen wir nun der Beschilderung in Richtung Tramin, erreichen unser Etappenziel und beenden unseren Tag bei einem Gläschen Gewürztraminer.

Etappe 5. Von Tramin durchs Etschtal nach Molveno

Von Tramin radeln wir in Richtung „Auer/Neumarkt“, überqueren die Etsch und radeln nun auf dem Radweg entlang der Etsch bis nach Masetto. Dabei durchfahren wir die Obst- und Weinplantagen des Etschtals und schnuppern zum ersten Mal einen Hauch mediterrane Luft. Nun überqueren wir die Etsch und radeln nach Mezzocorona. Wir durchfahren den Ort und halten uns in Richtung Mezzolombardo. Nun folgen wir der Straße am Damm, durchfahren bald den Tunnel und biegen im Anschluss nach links in Richtung Maso Milano ab. Wir folgen der Asphaltstraße durch den Ort, gelangen dann auf einen Schotterweg und erreichen den Dorfplatz von Maurina. Nun folgen wir der Beschilderung nach Spormaggiore. Auf der Via dei Molini in Spormaggiore fahren wir bis zur kommenden Gabelung, biegen nach rechts und gelangen auf eine Schotterpiste, nachdem wir die Brücke überquert haben. Nach 2,4 km verlassen wir den Weg nach links in Richtung Selvaplana und folgen nun dem Hauptweg bis nach Andalo. Im Ort halten wir uns an der Gabelung beim Hotel Negresco links, fahren an der nächsten Kreuzung nach rechts und zweigen von der Straße in Richtung „Rifugio Tosa Pedrotti, Rifugio Selvata“ ab. Dann orientieren wir uns in Richtung „Rifugi del Brenta“, erreichen einen Parkplatz und fahren nach links in Richtung Molveno, unserem Etappenziel.

Etappe 6: Von Molveno durchs Val di Lomasone nach Riva del Garda

In Molveno fahren wir rechts auf die Hauptstraße und folgen dieser bis zum Abzweig nach Lido. Dann radeln wir weiter am See entlang, bis wir zur Fahrstraße gelangen. Dieser folgen wir nun bis Villa Banale. Im Ort fahren wir nach rechts in Richtung Campo Lomaso und dann weiter bis Vigo Lomaso. Hier halten wir uns rechts, radeln nach Dasindo und gelangen nun in das abgeschiedene Val di Lomasone, wo uns noch einmal schöne Schotterpisten und herrliche Wald- und Wiesenwege erwarten. Am Talende verlassen wir die Asphaltstraße und zweigen nach links auf einen fantastischen Trail ab, der uns zur Fahrstraße in Richtung Tenno führt. Wir biegen jedoch nach links und rollen hinab nach Piazze. Von hier geht es auf Nebenstraßen nach Riva del Garda. Wir rollen zum Hafen und beenden unsere Alpenüberquerung mit einem Cappuccino am Hafen.

Video Transalp vom Allgäu zum Gardasee

Bilder Transalp vom Allgäu zum Gardasee

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Schwierigkeit

Transalp vom Allgäu zum Gardasee - ein großes Stück geht entlang der alten Römerstraße Via Claudia Augusta - gefolgt von einer Traumlandschaft im Vinschgau und im Trentino bis zum Zielpunkt des MTB Transalps, dem Gardasee. Bitte das obligatorische Bad im See nicht vergessen.

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